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Zitat von larsbirkoben
Die schönrederei des Spiels finde ich fast noch schlimmer als das Spiel an sich.
Aber auch hier gilt dem Kern des Ganzen zu suchen und nicht floskelhaft“die Mannschaft in die Pflicht nehmen“. Meiner Meinung nach mangelt es nicht am Einsatz oder am Willen, sondern an den spielerischen Mitteln! Nahezu jeder Spieler der den Ball bekommt wirkt überfordert und so, als müsse er sich erstmal selbst sortieren und überlegen was er jetzt mit diesem runden Ding am besten anfängt. Davon kannst du ja 2-3 in der Startaufstellung haben, aber bei uns sind es 8-10. dadurch entsteht dann ein Ballbesitz von <60% wovon aber 80% in der eigenen Hälfte passstaffeten in der 4er Kette und den 6ern über 3-4 Meter sind ohne einen raumgewinn.
Es gibt absolut keine automatismen, Abläufe oder ähnliches in unserem Spiel. Es ist die pure Improvisation der einzelnen Spieler und dafür ist die spieleintiligenz in unserem Kader deutlich zu schwach.
Die Mannschaft hat kein Mentalitätsproblem, sie hat ein fussballSPIELEN Problem. Die Jungs machen alle ihren „Job“ aber keiner hat Spaß dadran. Und das sieht man halt.
Man muss auch einfach mal feststellen, das man einen Negativ-Lauf hat. Was das mit Selbstbewusstsein bzw. mit dem Kopf macht, kennt doch eigentlich jeder. Man kann z.B. an ManCity sehen was das ausmacht. Ich finde solche Dinge in so einem Negativ-Lauf immer schwer zu bewerten. Gerade wenn wieder ein Trainerwechsel stattgefunden hat. Wo sollen Abläufe etc. herkommen? Trotzdem war das m.E. nicht alles schlecht gestern. Das sind so spiele die verlierst du nicht wenn du einen Positiv-Lauf hast. Man muss irgendwie wieder mehr Erfolgserlebnisse herbekommen. Wird schwierig.
« Wir haben einen Negativlauf! » Das hört sich immer so an wie « Wir haben Corona! » oder « Wir haben einen schweren Schicksalsschlag erlitten! » Irgendwas Äußerliches, das man nicht/kaum beeinflussen kann und dem man einfach ausgeliefert ist.
Aber in der Regel kommen Negativläufe nicht von ungefähr, sondern haben ihre Ursachen. Das siehst du ja auch so: Das « Selbstbewusstsein » ist eine der Ursachen. Meines Erachtens speist sich Selbstbewusstsein vor allem aus Können. Und wenn man gemessen an den Aufgaben nichts oder wenig kann, dann geht das Selbstbewusstsein eben in den Keller.
Wir sprechen mittlerweile über knapp (?) dreißig Spiele in dieser Saison, in denen alles in allem kaum etwas zusammenlief (außer dass man ein paar krass unterlegene Truppen abgeschossen hat, wie Celtic). Das ist kein Negativlauf mehr oder eine schlechte Phase, das ist ein grundsätzliches Qualitäts-, Struktur- und (ja leider auch) Intelligenzproblem.
Vielleicht liege ich total falsch, aber es ist doch nicht so, dass z.B. Adeyemi und Can in der Regel schlau und souverän agieren und wir jetzt gerade mal einen Durchhänger haben. Das Gegenteil ist doch der Fall, es gibt einige Ausreißer nach oben, aber in der Regel ziemlichen Quatsch.
Ähnlich nimmt man bei Sabitzer die Madrid-Highlights als Benchmark, hält den Spieler dann « eigentlich für gut », anstelle mal zu schauen, was dieser Spieler in der Regel bringt.
Ich hoffe, dass ich meine Einschätzung in naher Zukunft korrigieren muss, aber im Moment bin ich von der Illusion, dass der Kader « eigentlich » Qualität hat, gründlich geheilt.
Zum Thema der « Abläufe » würde ich noch folgendes ergänzen: Je « hohler » die Truppe ist, desto enger muss das Korsett der Automatismen trainerseitig sitzen. Wenn man dann seit Winter 23/24 einen (Co-)Trainer hat, der sich selbst noch sucht (und sich auch ziemlich überschätzt hat), dann sehen die Dinge eben so aus, wie sie aussehen.
Ich hoffe, deine Theorie des Negativlaufs ist die richtige und ich liege falsch.
Natürlich kommt ein Negativ-Lauf meistens nicht von ungefähr. Es gibt sicherlich auch Beispiele wo viel zusammenkommt und man in einen solchen Negativ-Lauf schlittert (z.B. letzte Klopp-Saison) oder ManCity aktuell. So eine Geschichte verselbständigt sich halt oft. Kann man jetzt abtun, ist ok.
« Meines Erachtens speist sich Selbstbewusstsein vor allem aus Können. Und wenn man gemessen an den Aufgaben nichts oder wenig kann, dann geht das Selbstbewusstsein eben in den Keller. »
Super, genau diesen Spruch sollen sie mal tausendfach kopieren und in der Geschäftsstelle und am Trainingsgelände überall an jede freie Stelle pappen.
Grundsätzlich richtig, je höher die Gesamtqualität des Kaders, desto höher das Selbstvertrauen. Ein Haaland oder Bellingham haben nie die Hosen voll.
Aber, das vereinfacht es aus meiner Sicht trotzdem zu viel. Im letzten Jahr standen wir im CL-Finale mit einigen wirklich furiosen Auftritten und einem sehr starken Finale. In der Liga lief es trotzdem eher mäßig. Diese Saison spielen wir wieder eine ordentliche CL-Saison und in der Liga läuft es katastrophal. Das pass für mich nicht zusammen und fühlt sich wie ein strukturelles Problem an, da das Team nur für die « Sahnemomente » die volle Leistung abzurufen scheint. Teilweise liegt es an der aktiveren Spielweise der Gegner, die uns entgegen zu kommen scheint, aber das ist nur ein Teil der Antwort. Für mich braucht es ein deutlicheres Umdenken Richtung « wer gegen Bochum/Kiel/Heidenheim/Bremen etc. nicht am Leistungslevel spielt, der läuft in der CL nicht auf ».
Auf die Transferpolitik bezogen bin ich bei dir. Qualität sollte über allem stehen. Was wir oftmals unter Mentalität aufführen liegt zwar zum Teil an den Spielern, aber hier ist das Trainerteam für mich der entscheidende Faktor. Hat man unter Klopp doch wunderbar gesehen, er hat den Teil sehr gut gemanaged (und aus meiner Sicht war das schlechte Jahr dann eine Abnutzungserscheinung, weil das Team seine Maßnahmen kannte und mit etwas weniger Einsatz agiert hat und damit « durchgekommen » ist).
In meiner Erinnerung waren die besten BVB Spieler in der CL letzte Saison Pfosten und Latte.
Furiose Auftritte habe ich auch nicht wirklich gesehen. Ich habe das gesehen was man von einem Verein wie dem BVB erwarten konnte.
Die Gruppe, in der man gespielt hat wurde aufgrund der Namen hochgejazzt. Wo sind denn AC Milan und Newcastle international? Wir sind nicht in den 80ern, 90ern wo das leuchtende Namen waren.
Atletico ist längst nicht mehr das, was es mal war und gegen Eindhoven war das total ausgeglichen.
Was das Thema Qualität betrifft: Der BVB hat ein Qualitätsproblem, weil er sich solche Spieler nicht leisten will (oder kann).
Was der BVB aber wieder machen muß ist Qualität entstehen zu lassen. Das schafft man aber nicht mit Ende 20 jährigen Spielern, die ihren Peak bei der Vertragsunterzeichnung erreicht haben, sondern mit Leuten, die da noch nicht sind.
Und kostet so einer 40-50 Millionen, muss man das halt zahlen.
Dafür werden die wahrscheinlich die Hälfte von Süle verdienen. Was über 5 Jahre annähernd 25 Mio sein dürften.
Die Zielvorgabe 2. Leuchtturm war der nächste Flop, weil es kein Ziel als Sportler sein kann 1. Verlierer zu sein. Das Ziel muss immer sein der Beste zu sein. Und genau so spielt der BVB. Ganz nach dem olympischen Motto « Dabei sein ist alles ».
Leverkusen, Stuttgart, Frankfurt lassen alle Qualität entstehen, weil sie quasi keine andere Möglichkeit hatten. Dazu kamen personell äußerst kluge Entscheidungen auf der Trainerposition und auf der Management Ebene.
Der BVB kann, wenn es so weiter geht, nur verlieren, weil man sich selbst finanziell so unter Druck gesetzt hat, da man eben Kontinuität in den Kader bringen wollte. Mit Spielern, die keine Begehrlichkeiten wecken. Was ein Widerspruch in sich selbst. Wie will man da erfolgreich sein?
Man war am erfolgreichsten mit guten Kickern, die perfekt zur Spielidee gepasst haben und mit einigen grandiosen Kickern.
Ein Kevin Großkreutz, ein Schmelzer, ein Subotic, ein Kuba waren doch jetzt keine Ballvirtuosen. Sie haben aber als Baustein perfekt gepasst. Und da wird mir in der heutigen Zeit zu sehr auf Daten geschaut, zu sehr auf Statistiken. Der Spieler muss in der Birne klar sein, sich entwickeln wollen und Feuer und Flamme sein für den BVB zu spielen und im Idealfall die Leute um sich herum zu stärken. Bedeutet man muss aus seinen Spielern Spieler machen, die in einem geeigneten System besser spielen, als sie eigentlich könnten.
Nennt man auch gerne Systemspieler.
Und vor Allem sollte er taktisch nicht aus einer Mannschaft kommen, die komplett anders agiert hat, als es der BVB machen will. Was ja ein Thema ist. Wir holen Spieler, die in einem anderen System geglänzt haben.
Denn da liegt doch eines der Hauptprobleme. Wann hat der BVB letztmalig Spieler verpflichtet, die wirklich zum Rest des Kaders und zur taktischen Ausrichtung gepasst haben und das Konstrukt nachhaltig gestärkt haben?
Man versucht Defizite mit Duck Tape zu kitten und verschlimmert leider nur, anstatt das Große und Ganze aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Denn transferpolitisch ist fast jeder Transfer Flickschusterei.
Willst Du System A spielen braucht es Spieler, die dieses System im Idealfall schon gespielt haben, Abläufe das System betreffend kennen und sich so leichter eingewöhnen können.
Momentan hat man da ne Gruppe zusammengebastelt bei der man glatt das Gefühl haben kann, daß die noch nie professionellen Fußball zusammen gespielt haben, weil fast jeder so mit sich selbst beschäftigt ist, daß er einfachsten Dinge nicht mehr auf die Reihe bekommt.
Obendrauf kommen sinnbefreite Reisen rund um den Erdball, weil wirtschaftlischkeit anscheinend wichtiger ist als sportliche Vorbereitung.
Der BVB hat nunmal kein funktionierendes System und auch überhaupt keine Identität mehr. Da muss man ansetzen und jemanden finden, der eine Struktur aufbaut. Spieler, die da nicht reinpassen, weil sie andere Spieler nicht unterstützen können, sondern nur mehr Probleme verursachen sollten aussortiert werden.
Das schreibe ich aber seit Jahren, daß man da einfach zu naiv ist.
Mentalität bedeutet doch nicht, daß ich den Rasen umgrabe und bös schauen kann. Mentalität bedeutet eine Mannschaft aus schwierigen Situationen heraus zu helfen, in dem man vorangeht und eine gewisse Art der Autorität vorlebt. Das sind Führungsspieler. Davon hat man nicht einen. Bezeichnend, daß seinerzeit ein junger Engländer in eine Führungsrolle gequetscht wurde, weil sonst kaum einer dazu in der Lage war.
Den letzten Führungsspieler, der den Namen verdient hat, hat man nach Rom gehen lassen, weil er wohl zu unbequem war.
Ein Team braucht aber auch nicht nur einen solchen Spieler, sondern im Idealfall mehrere. Darum kann man eine Mannschaft bauen. Aber auch hier das Problem: Interne Hierarchien müssen entstehen und wachsen. da hilft es wenig den Kapitän vom VFB Stuttgart zu verpflichten. Der wird doch nicht automatisch Führungsspieler.
Ebensowenig wie ein Süle, nur weil er bei den Bayern war. Oder ein Rode damals.
« Mit einer Führungskraft verhält es sich wie mit einer Dame: Wenn sie
den Leuten erst erzählen muss, dass sie eine ist, dann ist sie keine. »
Zitat M. Thatcher.
« Was das Thema Qualität betrifft: Der BVB hat ein Qualitätsproblem, weil er sich solche Spieler nicht leisten will (oder kann).
Was der BVB aber wieder machen muß ist Qualität entstehen zu lassen. Das schafft man aber nicht mit Ende 20 jährigen Spielern, die ihren Peak bei der Vertragsunterzeichnung erreicht haben, sondern mit Leuten, die da noch nicht sind.
Und kostet so einer 40-50 Millionen, muss man das halt zahlen.
Dafür werden die wahrscheinlich die Hälfte von Süle verdienen. Was über 5 Jahre annähernd 25 Mio sein dürften. »
Genau so ist es. Man muss den Fokus bei Transfers auf Spieler legen, die oberhalb des Talent-Status sind, aber noch keine komplett internationalen Top-Spieler (bei denen man sowieso kaum eine Chance hätte), aber auf dem Weg dorthin, auch wenn das natürlich nicht garantiert. Ich habe es vor ein paar Posts schon mal geschrieben, dass Leipzig das meiner Meinung nach (trotz aller momentanen Probleme) bzgl. dieser Kategorie von Spielern sehr gut gemacht hat: Simakan, Nkunku, Lukeba, Simons und evtl. auch zuletzt Vermeeren.
Da war der BVB insgesamt einfach zu risikoavers, bei solchen Spielern auch mal +40 Mio. zu investieren, wie RB bspw. bei Simons. Zaire-Emry. Ich hoffe, dass diese übertriebene Risikoabneigung abgelegt wird, wenn Watzke weg ist. Und nein, das heißt nicht, dass der BVB erneut Schulden machen soll.
Die Idee kann ich nachvollziehen, sie hätte aber auch Konsequenzen. Wenn man 1 Transfer für 50 Mio. in dem von dir anvisierten Regal macht, fallen 2-3 Transfers im Regal 10-20 Mio. flach, da das Geld nicht vom Himmel fällt. Während das Risiko im einen Fall sich auf 3 Schultern verteilt, hätte man bei deinem Vorschlag nur eine Patrone, die sitzen muss. Bei Simmons konnte das funktionieren, weil er duch die Leihe schon bekannt, eingelebt und erprobt war. Eine ähnliche Situation hätten wir vielleicht, wenn die Leihe mit Chucky positiv verläuft, aber bei normalen Transfers wäre das Risiko für solche Investments einfach zu hoch, finde ich.
Naja, 50 Mio. wären aber auch schon sehr die Ausnahme. Im Regelfall sollte man mit 20-35 Mio. doch schon gute Transfers der besprochenen Kategorie realisieren können. Und je besser das Scouting und je kreativer die Transfers, desto geringer tendenziell auch die Ablöse.
Dann muss ich irgendwas falsch verstanden haben. Ich habe von « +40 Mio. »-Transfers und den Beispielen Simons und Zaïre-Emery gelesen. Der eine hat Ablöse 50 Mio. gekostet, der andere steht mit einem Marktwert von 60 Mio. zu Buche. Ging es dir nicht gerade um die « Risikoaversion » des BVB bei diesem höheren Regal?
Transfers wie du jetzt von 25-35 Mio. sprichst, hat sich der BVB schon einige « getraut ». Für das Regal darüber kann sich RBL immer auf das Konzern-Konstrukt verlassen, das bei Misserfolg schon irgendwie einspringen wird. Das können wir nicht. So ein Transfer-Flop würde bei uns alle Gewinne eines ganzen positiv verlaufenden Spieljahres auffressen, ohne dass man noch einen einzigen kleinen Transfer stemmen könnte.
Man sieht es doch auch sehr gut bei Openda. Der hat 40mio gekostet, hat in der ersten Saison gut geliefert udn ist diese Saison in einem Loch. 50mio-Transfers sind immer Risikoreich. Da müsste man schon einen Bellingham oder Haaland holen und die bekommt man nicht mehr für solch « kleines » Geld. Die Kategorie in der wir einkaufen ist vollkommen in Ordnung. Man muss nur mal wieder mehr Treffer landen und vorallem mehr auf die Zusammenstellung des Kaders achten. Wie man sieht, kann auch ein Gittens den Durchbruch schaffen. Ein Cherki könnte ebenfalls, sofern er kommt, ein Unterschiedsspieler werden.
Die Sabitzers, Antons, Süles… sind die Spieler, die man nicht mehr holen darf.
Sehe ich auch so, aber die Sabitzers, Antons und Süles waren auch ein Versuch, richtig gute Spieler länger als 2 Jahre an uns zu binden. Was hast du von einem Bellingham, der weg ist, sobald er durch die Decke geht, außer einem riesigen Loch, was er hinterlässt.
Das Forum tut so, als müsste man nur X und Y kaufen und schon ist alles gut. Für jeden Spieler, der in die Weltklasse kommt, gibt es 20, die es nicht schaffen. Da ist die Wahrscheinlichkeit gegen unseren Verein. Und wenn ein Spieler früher 5 Mio gekostet hat, kostet er jetzt 20 Mio. Machst du da einen Fehler (und von denen hatten wir früher auch etliche), wirkt sich das auch extrem aus.
Es gibt bis jetzt nur einen Weg, langfristig oben zu bleiben und noch höher zu kommen: Du musst deine Stars halten können.
Also die Aussage über Bellingham finde ich extrem skurril. Er war vom ersten Tag an und über drei Saisons Stammspieler und Leistungsträger, danach wurde er mit 80 Millionen plus verkauft. Und da sagst du ernsthaft, wir haben nichts vom ihm gehabt außer ein riesiges Loch? Rückblickend hättest du den Transfer also nicht getätigt??
Nur damit es nicht verloren geht.
Das war meine Aussage um die hier teilweise drum herum diskutiert wird.
« Was das Thema Qualität betrifft: Der BVB hat ein Qualitätsproblem, weil er sich solche Spieler nicht leisten will (oder kann).
Was der BVB aber wieder machen muß ist Qualität entstehen zu lassen. Das schafft man aber nicht mit Ende 20 jährigen Spielern, die ihren Peak bei der Vertragsunterzeichnung erreicht haben, sondern mit Leuten, die da noch nicht sind.
Und kostet so einer 40-50 Millionen, muss man das halt zahlen.
Dafür werden die wahrscheinlich die Hälfte von Süle verdienen. Was über 5 Jahre annähernd 25 Mio sein dürften. »
Da steht weder, daß der BVB so viel Geld zahlen soll, noch steht da, daß es Pflicht ist sowas zu tun, sondern es steht nur da, daß wenn einer so viel kostet, man das halt zahlen muss.
Bevor ihr hier jetzt komplett den Faden verliert.
Unglaublich, wie wenige hier kapieren, dass wir keine 40-50 Mio haben. Was, wenn dein sicherer 40-50 Mio Transfer auf einmal Heimweh bekommt und nichts mehr auf die Kette kriegt? Dann bist du auf Jahre verloren. Aber hier kommt die ulimative Wahrheit: Es gibt keine sicheren Transfers, egal, wieviel Geld du raushaust.
Das schrieb der User doch im letzten Teil.
» Da steht weder, daß der BVB so viel Geld zahlen soll, noch steht da, daß es Pflicht ist sowas zu tun, sondern es steht nur da, daß wenn einer so viel kostet, man das halt zahlen muss.
Bevor ihr hier jetzt komplett den Faden verliert. «
Was ich halt nach sovielen Jahren immernoch ironisch finde, dass bei jedem Spieler der nicht Deutsch ist oder Deutsch spricht immer das Argument « Heimweh » kommt, wenn wir bis auf Immobile bei keinem Spieler je Probleme hatten.
Ob aus Japan, Australien, USA ob aus der Ukraine.
Jemand der absolut Heimat-verbunden ist und im tiefsten Bayern spielt, wird wenn er zu St.Pauli wechselt sicherlich genauso Gefahr laufen Heimweh zubekommen wie jemand der aus Tonga plötzlich das erste mal in der BL spielt.
Da wären wir bei « Risiko ». So schreibst du eben » egal wie teuer jemand ist, es gibt keine sicheren Transfers » genau das ist doch der Punkt.
Eben weil es keine sicheren Deals gibt, stört es doch viele Fans, dass man eben so oft bei dem ganzem « Umbruch » immer und immer wieder das Geld in « fertige » BL Kicker stecken will, anstatt eben die Leute zu holen die eine ob mit Erfolg oder nicht, doch finanziell immer geholfen haben.
Klar sind nicht alle Talente eingeschlagen, aber selbst bei denen die nicht eingeschlagen sind, kam man doch noch halbwegs positiv aus der Sache.
So kam ja auch das Beispieler Süle 25Mios und Gehalt 5 Jahre – macht am Ende gegen nen « Talent » was 40Mios kostet bei 2-4Mios Gehalt eben auch kein so extremen Unterschied.
Ich weiß nicht wie oft es gepostet wurde, aber die Bilanz der verbratenen Mios in gestandenen Spielern ( und vor allem dann BL Intern) ist einfach krank.
Denn anders als die Talente die mit ihren 2-4Mios Gehalt selbst als Flop noch jemanden finden der in Hoffnung investiert.
Wirst du bei 28 Jährigen, die kein « Heimweh » haben, der versaut ist mit Gehalt … kaum jemand finden der hier noch Ablöse investiert und noch das Gehaltspaket schnüren kann.
Bockt dann der Spieler rum, bezahlst du eben über Jahre jemanden.
Das Risiko bei nem Talent zu haben, ist im Vergleich eben schon sehr gering.
Also richtig, du hast keine Garantie das alle Talente immer einschlagen, zum Weltnamen werden ( ob nun für 1-2 Jahre, oder seitdem sie bei uns waren), oder ob sie jemals über ihre eigene Blockade hinwegkommen ( Mor, Braaf).
Das bekannte Hit & Miss Spiel gepaart mit Risiko auf finanzieller Ebene, ist hier im Vergleich zu den BL Deals dann doch relativ überschaubar.
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BVB – 95 * ITFC – 02 * TFC – 09