BVB – Transferpolitik – Borussia Dortmund – Forum | Page 2303

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Analyse BvB Konsequenzen für Transferpolitik.
Ich beginne mit einer persönlichen Meinung.
MMn hat Watzke sich die Bayern und insbesondere Uli Hoeneß zu Vorbild genommen.
Daraus sind Fehlanalysen entstanden, die uns nachhaltig geschadet haben.
U.H hatte beim Aufbau der Bayern einen entscheidenden Vorteil, den wir nicht haben. Es gab keinen anderen Klub, der zum Zeitpunkt des Aufstiegs des FCB, dieselbe Marktposition+Historie und dadurch dieselbe Marktmacht innehatte.
Der FCB hat sich zum Primus gemausert musste aber keinen anderen Primus (in derselben Größenordnung wie die Bayern es jetzt sind) verdrängen.
Das bedeutet Dinge, die für den FCB funktioniert haben oder funktionieren, haben nicht unbedingt denselben Effekt, wenn wir sie genau gleich anwenden.
Daraus entstandenen Fehlanalysen sind mMn wie folgt.
– Eine Mannschaft muss über Jahre zusammen gehalten werden.
– Die Spieler müssen sehr gut bezahlt werden, damit sie nicht wechseln wollen
– Man sollte ehemalige Spieler in den Verein integrieren.
– Deutsche Nationalspieler im eigenen Verein sind extrem wichtig.
Kurzfristiger Erfolg wie eine Meisterschaft kann recht schnell entstehen, siehe Alonso und der Leverkusener Kader.
Nur für langfristigen Erfolg sollte die Mannschaft nicht sofort komplett auseinander brechen. Aber Kaderfluktuation, auch von Stammspielern, sind normal und gibt es auch beim FCB.
Der BvB kann ist zu weit weg von den Bayern um in D. Eine Barca/Real Dynamik zu etablieren.
Wir können immer nur kurzfristig mit den Bayern konkurrieren (also in einer Peak Saison) nicht aber langfristig über 3-5 Jahres Zyklen.
Deswegen sollte man versuchen ein niedrigeres Grundniveau zu halten, aber in regelmäßigen Abständen bereit sein, wenn es für einen größeren Wurf reichen könnte.
Spieler wollen Anerkennung in Form von Geld, das ist erstmal richtig, aber es ist deutlich sinnvoller, einzelnen Leistungsträgern viel Geld zu bezahlen, als eine sehr homogene Gehaltsstruktur zu haben.
Auf dem Platz stehen nur 11 Spieler. Ja Fussball ist ein Mannschaftsport, ja die Mannschaft ist wichtiger als einzelne Personen.
Trotzdem gibt es bestimmte Spieler, die einfach besser sind als der große Rest.
(Hummels, Lewandowski, Gündogan, Reus früher)
(Kobel, Schlotterbeck, Guirassy heute)
Wenn Mittelwert und Median nah beieinander liegen, dann sorgt man dafür, dass die Ausnahmespieler wenig Gründe haben den Verein nicht doch zu verlassen, während die nicht essentiellen Spieler, keine Alternativen finden, die nicht mit wahnwitzigen Gehaltseinbusen verbunden wären.
Wenn ich Spitzenspieler halten möchte, muss ich eine funktionierende Mannschaft bieten aber auch ein Gehalt, das zumindest die Entscheidung für einen Wechsel erschwert.
Wenn ich keine finanziellen Totalausfälle haben möchte, muss ich das Gehalt anderer Spieler anpassen, damit sie im schlimmsten Fall nicht Ablöse und Spitzengehalt über 4-5 Jahre absitzen, ohne dass ich einen Gegenwert bekomme.
Mitarbeitern, denen der Verein am Herzen liegt, sind vermutlich langfristig besser für den Verein. Aber auch Menschen, die vorher nichts mit dem BvB zu tun hatten, kann man langfristig für den BvB begeistern. Eine Begeisterung für den BvB ist nichts was ehemalige Spieler exklusiv haben. Deswegen ist ein Fokus auf nur ehemalige Spieler nicht unbedingt sinnvoll. Der BvB ist groß genug um auch fremde Personen für den BvB zu begeistern.
Sich um die besten N11 Spieler zu bemühen, ist ein Luxus, den man sich als Primus in einer Liga mit all den damit einhergehenden Vorteilen, leisten kann.
Versuchen gegen diesen Primus, ohne dieselben Marktvorteile, in einen Wettbewerb einzutreten, ist überhaupt nicht sinnvoll und schadet einem nur selbst.
Gerade in einer Zeit, in der ausländische Ausbildung scheinbar eine viel höhere Talentdichte hervorbringt als wir in Deutschland.
Bezeichnend, dass mit das beste deutsche Talent auch in England ausgebildet wurde.
Und sehr gute Deutsche Spieler, lieber bei Mancity, Arsenal, Real und Chelsea spielen, als beim BvB.
Aufsteigende Vereine wie Leverkusen und Frankfurt, sind in den letzten Jahren deshalb aufgestiegen, weil sie sich nicht zu sehr auf den deutschen Markt fixiert haben. Gerade in einer Zeit, da englisch, französisch etc. Talente im Schnitt deutlich häufiger absolut durchstarten, haben diese öfter einen Spieler für 15 Millionen aus dem Ausland gekauft statt für 25 Millionen in der heimischen Liga.
Viel Geld für deutsche Spieler auszugeben, hat sich für uns fast nie gelohnt, besonders im Vergleich zu anderen Spielern, die für diesen Preis erreichbar gewesen wären.
Dieser Fokus hat uns Unmengen an Geld gekostet und tut es weiterhin.
Vor allem, da wir, sobald ein deutscher Spieler eine erste Durchbruchsaison in seiner Karriere hatte, sofort bereit sind, die Spitzenablöse zu bezahlen.
Bezeichnend auch, dass vor allem Gladbach bei Dahoud —> Zakaria und Hazard —> Thuram eigentlich enorm von unserer Ligablindheit profitiert hat.
Ablösesummen ihre Wichtigkeit und Kaderwert verstehen.
Wenn ein Verein auf Verkäufe angewiesen ist, um neue Spieler zu kaufen, dann ist der Kaderwert wichtig zu verstehen.
Ein Spieler der 30 Millionen gekostet hat und für 30 Millionen geht, sorgt dafür, dass das Geld im Kader „gespeichert“ ist.
Ein Bellingham der für viel mehr Geld geht, öffnet mit seinem Verkauf natürlich eine Baustelle, sorgt mit dem Gewinn aber dafür, dass zusätzlich auch andere Baustellen geschlossen werden können.
Der Wert des Kaders kann so im besten Fall, peu à peu, über lange Zeiträume aufgebaut werden. Wenn Bellingham 30 Millionen gekostet hat, für 120 Millionen geht, dann können 90 Millionen zusätzlich im Kader „gespeichert“ werden.
Das bedeutet aber im Umkehrschluss, dass ablösefreie Wechsel richtig schlimm sind. Da sie nicht nur eine Baustelle aufmachen und kein Geld für einen Ersatz generieren, sondern weil der Kaderwert „gespeichertes“ Geld verliert, welches für immer verloren geht und aus anderen Quellen aufgefangen werden muss.
Die Ablösesumme für Hummels und Mkhitaryan sind quasi komplett im Sand verlaufen, da Investitionen wie Schürrle und Götze den Verein ablösefrei verlassen haben.
Das Abgeben eines Spielers ohne eine Ablösesumme sollte also dringlichst vermieden werden, wenn die Kaderstärke aufrechterhalten werden soll. Insbesondere, wenn der gehende Spieler selbst viel Ablöse gekostet hat.
Denn das verloren gegangene Geld muss anderweitig aufgefangen werden.
Wer anschaut wie viel Gewinn wir im Durchschnitt in einer gesamten Saison machen, wie viel Gewinn ein Verein wie Frankfurt macht, dem ist absolut klar, dass ein Marmoush-Verkauf eine Investition in den Kader ermöglicht, für die man sonst 5-6 Jahre gut spielen müsste, um so eine Summe aus Jahresüberschüssen zu finanzieren.
Umso verheerender, wenn man als BvB, dauerhaft hohe Summen in Spieler steckt, die kürzlich ihre Durchbruchsaison hatten und bei denen eine Marktwertsteigerung nicht wirklich absehbar ist. Allerhöchstens eine Steigerung auf das Niveau, das schon im Voraus bezahlt wurde.
Im besten Fall ist eine leichte Steigerung möglich, im schlechtesten Fall ein großer Verlust, der gleichbedeutend ist mit dem Kaderverfall.
Ein Malen ist für ungefähr das Geld gegangen was wir für ihn ausgegeben haben, eine Marktwertsteigerung ist ausgeblieben.
Ein Adeyemi ist mittlerweile ungefähr das Wert, was wir vor 3 Jahren für ihn bezahlt haben. Ähnlich verhält es sich bei Nmecha.
Ein Beier hat ein leichtes Marktwertminus, ein Anton hatte ungefähr denselben Wertverfall wie man ihn beim Kauf eines Neuwagens kennt.
Mit seiner Unterschrift war er eigentlich max. noch 80% seiner Ablöse wert.
Can ist ein Bruchteil seiner Ablöse wert. Hummels ist ablösefrei gegangen, Brandt kann vermutlich nur seine gezahlte Ablöse wieder einspielen.
Alles deutet darauf hin, dass sich diese Strategie in den wenigsten Fällen wirklich bezahlt gemacht hat.
Weil finanzielle Vollkatastrophen wie Schürrle, Götze, Schulz noch gar nicht berücksichtigt wurden.
Jetzt ist man nach Quellen wieder an einem Koch (28 j. 20 Mio.), Amiri (28 j. 20 Mio.), Doan (26 j. 20 Mio.) interessiert.
Alles Spieler, bei denen es fraglich ist, inwieweit sie ihren Marktwert bei uns tatsächlich noch weiter steigern können.
Auch bei den Gehältern wird kein Einziger von Ihnen unter 4.5 Millionen verdienen, sondern alle eher im Bereich 6 Millionen
Obwohl Spitzenverdiener bei Eintracht Frankfurt 3.5 Millionen verdienen.
Also auch auf der Seite der seit Jahren wachsenden Personalkosten sind diese Transfers nicht zu verstehen
VGL. 3. Quartalsbericht Personalaufwand von knapp 200 Millionen Euro, eine Steigerung um 6 Millionen Euro zum Vorjahr wo man am Ende knapp 270 Millionen Euro fürs Personal aufwenden musste.
Außerhalb des FCB absolute Spitzenposition innerhalb der Bundesliga.
Zum Vergleich, das sind Sphären, die andere Vereine als Jahresumsatz haben und es trotzdem in die TOP 20 der umsatzstärksten Vereine Europas schaffen.
Neapel spielt wohl mit ähnlichem Umsatz erneut um den Scudetto.
Natürlich können wir als BvB aber nicht nur komplett auf „günstige“ Transfers spekulieren, weil wir parallel dauerhaft mindestens Top 4 erreichen müssen.
Deswegen müssen auch Ablösesummen bezahlt werden, die entgegen dieser Prinzipien stehen.
Allerdings stellt sich dort die Frage, warum man beschlossen hat, quasi nur noch 20-30 Millionen Transfers zu tätigen und nicht immer wieder das Risiko mit der Kategorie darunter und darüber gegangen ist.
Und warum man vermehrt auf Erfahrung (Alter) gesetzt hat und diese Spieler teuer bezahlt, obwohl man weiß, dass man damit den Kaderwert schädigt und gleichzeitig den Personaletat weiter ansteigen lässt.
Die geänderte Strategie sollte also lauten:
Die Finanzen inklusive Gehälter so hinzubekommen, dass man aus eigener Kraft jedes Jahr 30 Millionen in Spieler investieren kann.
Die Ausbildung deutscher Talente zu fördern, damit man deutsche Spieler nicht permanent massiv überbezahlt (Ablöse plus Gehalt).
Ja man braucht einen gewissen Spielerkern, der langfristig da bleiben und den BvB verkörpern soll. Ja es wäre schön wenn dieser Kern deutsch spricht und es ist auch dort einfacher, dass sich diese Spieler komplett mit dem BvB identifizieren.
Aber man betreibt dieses Muster fast zum Ruin des eigenen Vereins.
Auch ein Piszczek hat es zur Ikone geschafft, ein Guerreiro wäre gerne da geblieben, ein Ryerson ist voll integriert, es muss nicht immer deutsch sein!
Den FCB-Weg, vielversprechende Spieler wie Goretzka oder Bischof einfach ablösefrei, on the go mitzunehmen, mal schauen was so passiert, geht für uns leider nicht.
Faszinierend ist doch aber, dass unser Scouting eben nicht komplett kaputt ist.
Tansfers wie Ryerson, Svensson zeigen, es gibt nicht deutsche Alternativen, die sich mit dem BvB identifizieren können, die langfristig dableiben können, die trotz niedriger Ablöse eine Verstärkung darstellen können und die viel weniger Gehalt kosten.
Warum setzt man dann so vehement auf die Antons, Beiers, Kochs, Nmechas, Adeyemis, Schades etc.?
Ablösesummen für alternde Spieler, die vermutlich nicht verkauft werden, noch mehr überdenken!
Ja man kann mal in einen Sabitzer investieren, oder in einen Groß.
Wenn einen aber Hummels und Reus schon ohne Ablöse verlassen haben, es bei Haller, Reyna, Moukoko nicht gut aussieht, sollte man da in Anton investieren, der den BvB im Optimalfall auch mit dem Karriereende verlässt? Oder in einen Groß, oder solche Spieler wie Füllkrug (bei dem man echt Glück hatte) oder Modeste?
Zusatzspieler wie Salih Özcan sollten verdienen wie Zusatzspieler. Wenn ein solcher Spieler sich nicht für das Projekt BvB begeistern lässt (CL, hoffentlich zukünftig wieder Pokalmitfavorit, 80.000 Stadion etc.) ohne dass man sein Gehalt verdoppeln oder verdreifachen muss, dann sollte so ein Spieler eventuell nicht verpflichtet werden.
Selbiges gilt für Talente wie Malen.
Wenn ein Malen nur zu uns kommt, weil er genauso viel verdient wie bei Westham, nur dass wir ihm zusätzlich dauerhaft CL bieten, dann ist die Frage ob er den richtigen Ehrgeiz für den BvB hat. Oder ob wir uns die Mittelmäßigkeit der Leistungen nicht ähnlich wie in Wolfsburg auch einkaufen.
Das sorgt dafür, dass Spieler in der Abwägung wirklich Fussball spielen oder Geld verdienen, nicht dauernd ihre Verträge bei uns aussitzen würden.
Spieler die vor dem Verkauf erstmal verliehen werden mussten, teilweise mehrfach, damit der Restvertrag sich genug verringert hat, um einen Wechsel Gehaltstechnisch zu ermöglichen, haben sich in den letzten Jahren exorbitant gehäuft.
Angefangen bei den damaligen Legenden wie Subotic, Kuba, Großkreutz über Spieler wie Rode, Toprak, Toljan, Delaney und Schürrle bis hin zu Götze, Meunier, Hazard, Schulz, Dahoud, Özcan.
Mit Spielern wie Haller, Moukoko, Reyna hat man weitere solcher Spieler im Kader.
Das Führt zum nächsten Punkt:

Keine so große Angst mehr vor Fluktuation ,die gibt es leider so oder so, nicht nur bei uns, sondern auch bei den erfolgreichen Vereinen und solchen die eher zu den Top 10 Käufervereinen zählen.
Vereine wie Stuttgart oder Leverkusen haben gezeigt, dass in einer Saison trotzdem alles zusammenkommen kann.
Auch wir haben das u.a. in der ersten Tuchelsaison oder in der ersten Favresaison bewiesen.
Und damit einhergehend, sich rechtzeitig von Spielern trennen.
Beispiel, wenn jetzt ein gutes Angebot für Bensebaini reinkommt, dann sollte man ihn verkaufen. Er ist kein langer Bestandteil der Mannschaft.
Er ist nicht übermäßig mit dem Verein verbunden. Auf seiner Position wird man Ersatz finden, es ist kein Verlust in der absoluten Spitze.
Also Ja, verkaufen bei einem guten Angebot.
Wir haben in den letzten 3 Jahren 9 Spieler gekauft die zwischen 18 und 30 Millionen gekostet haben.
5 spieler konnten wir im selben Zeitraum verkaufen.
Davon nur Haaland, Bellingham und Füllkrug mit Gewinn.
Malen und Akanji wurden nicht wirklich mit Gewinn verkauft.
Im selben Zeitraum sind spieler wie Dahoud, Guerreiro, Modest, Schulz, Hazard, Bürki, Witsel, Hummels und Reus aus dem Verein ausgeschieden ohne eine nennenswerte Ablöse einzuspielen.
Alle diese Spieler, außer Modeste, haben mindestens einen zweistelligen Millionenvertrag beim Einkauf gekostet.
Von diesen 9 gekauften Spielern, ist Füllkrug schon wieder weg, Haller ist Haller und Sabitzer steht auch nicht auf den Einkaufslisten der Topclubs.
Couto ist in dieser Liste noch nicht inbegriffen.
Apropos, der dürfte Momentan noch einen akzeptablen Markt haben. Bei solchen Versuchen muss man früher in den sauren Apfel beißen und sich klar machen, dass es vermutlich bei uns nicht klappen wird, auch wenn man ihn jetzt mit Verlust verkaufen müsste.
Ja im Forum wird gerne der Ahnenmythos des Lewandowski und Gündogan erzählt um bei jedem Spieler für mindestens 2 Jahre Einspielzeit zu betteln, schließlich haben sich beide zu Weltstars entwickelt.
Das stimmt zwar, aber so oft wie diese Beispiele bemüht wurden und wir keine wirklich neue Geschichte dazu bekommen haben, sollte zumindest mal erkannt werden, dass wir vermutlich für jeden Gündogan 3 Nico Schulz im Kader hatten die besser früh als spät hätten verkauft gehört.
Ich verweise gerne auf die Leih-Transferliste weiter oben oder auf Spieler wie Maxi Philipp und Yarmolenko.
Und wenn das alles konsequent durchgesetzt wird, dann heißt das im Umkehrschluss, dass auch gezielt Transfers die 50-60 Millionen kosten, gewagt werden können.
Gerade bei so Spielern wie Xavi Simons, die für uns unerreichbar erscheinen, aber eigentlich nur aus dem Grund, weil wir in den letzten Jahren zu viele Fehler gemacht haben.
Oder aber das absolute Spitzenspieler wie ein Kobel hier 10-12 Millionen verdienen kann und darf.
Wichtig ist aber da, dass das Gehalt, im Optimalfall, erst nach gezeigter Leistung angepasst wird (Ryerson, Schlotterbeck oder Kobel)
Und nicht vorher schon sehr hoch angesetzt ist.
Was bedeutet das für diesen Sommer?
20+ Millionen Transfers für 26-28 Jährige die ihren Marktwert im besten Fall stabil halten, aber nicht verbessern, sollten tunlichst nicht verfolgt werden.
Das schließt die größten 3 Bundesliga Gerüchte (Amiri, Koch und Doan) schon einmal aus.
30 Millionen für einen entwicklungsfähigen Engländer (egal ob Chuk oder Bellingham) sind da schon mal risikoärmer, weil bei denen zumindest das Alter stimmt und die PL Gehaltstechnisch genauso versaut ist wie wir.
Mit Can, Schlotterbeck, Anton, Groß, Guirassy, Kobel, Ryerson, Nmecha hat man einen BvB erfahrenen Kern an Spielern an dem sich junge aufstrebende Spieler orientieren können.
Man braucht nicht noch 5 weitere 28 Jährige Spieler.
Auch beim Rest kann gerne überlegt werden ob sie uns wirklich langfristig einen Mehrwert bieten und wie die Mannschaft in der Zukunft spielen soll.
Wir werden in der Bundesliga immer mit dominantem Fussball gefordert sein, während wir in der CL gegen große Vereine, mit Spielern wie Adeyemi einen großen Vorteil haben. Worauf will man sich also fokussieren.
Eine wichtige Person ist dabei Emre Can
Er ist Momentan unser Kapitän und hat sich insbesondere in der 3er Kette mittlerweile bewährt.
Spielen wir langfristig 3er Kette?
Bleibt uns Emre Can als IV erhalten?
Bleibt er Kapitän?
Oder sollte auf Kobel und Schlotterbeck gebaut werden?
Wir stehen vor der großen Chance wie der BVB die nächsten 10 Jahre gestalten wird.
Wir haben intern bestimmt schon eine Krisenplanung hinter uns, weil die CL außer Reichweite gewirkt hat. Diese Krisenplanung sollte weitergeführt werden.
Man sollte sich trauen Transfers wie Duranville, Ryerson, Svensson, Huijsen einfach auszuprobieren.
Die Club-WM ist eine sehr große und einzigartige Chance für uns, im Sommer eine Erfolgsgeschichte zu schreiben.
Auch finanziell. Systeme können getestet, Talente ausprobiert und potentielle Abgänge nochmal ins Schaufenster gestellt werden.
Der kurze Sommer wird aber vermutlich wieder für eine Herbstdelle sorgen.
Darauf muss in der Vorbereitung genauestens geachtet werden.
Ich möchte auch in diesem Punkt nochmals auf ein Michael Gerlinger Interview verweisen:

Zitat von Gerlinger
Mit der Verpflichtung von Walter Gfrerer hat Bayern den Bereich Performance optimiert. Ich kenne ihn zwar nicht persönlich, habe aber schon viel Gutes gehört. Beim Performance-Management geht es unter anderem um Belastungs- und Trainingssteuerung der einzelnen Spieler. Man muss dafür sorgen, dass jeder Spieler am Spieltag körperlich im perfekten Zustand ist. Bei dem dichten Spielplan und dem mittlerweile sehr physischen Fußball ist das ein Bereich, den ich extrem wichtig finde. Bei Botafogo sind wir da unglaublich gut. Meiner Meinung nach war das einer der Hauptgründe, warum wir derartige Erfolge gefeiert haben. Überhaupt arbeiten die Brasilianer im Bereich Performance sehr fortschrittlich. Mit rund 80 Spielen pro Saison ist die Belastung dort noch höher als hier. Ich empfehle jedem in Europa, über den Tellerrand zu schauen und Entwicklungen auf anderen Kontinenten aufzugreifen.

Angerichtet ist alles um die richtigen Rückschlüsse aus den letzten 10 Jahren BvB zu ziehen.
Die Verantwortlichen müssen es nur machen.