Am Tag nach dem Pokal-Fiasko von Bielefeld (1:2) hatte die Werkself frei.
Nur zwei Spieler trainierten am Mittwochvormittag auf Platz 2 an der BayArena. Zum einen Verteidiger Edmond Tapsoba (26), der nach einer Muskel-Verletzung im Oberschenkel kurz vor der Rückkehr ins Team-Training steht. Und neben Tapsoba schuftete auch Nationalspieler Florian Wirtz (21) auf dem Rasen – und zwar schon wieder mit dem Ball.
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Wenigstens eine positive Nachricht nach dem bitteren Halbfinal-Aus: Knapp vier Wochen nach der Innenband-Verletzung im rechten Sprunggelenk, die er am 8. März beim 0:2 gegen Werder Bremen durch einen Tritt von Mitchell Weiser (30) erlitten hatte, arbeitet Wirtz mit Hochdruck an seinem Comeback.
BILD verfolgte die knapp einstündige Wirtz-Einheit.
Neben kurzen Sprints sollte der Techniker immer wieder durch Stangen dribbeln und auf Mini-Tore schießen. Mit Athletik-Trainer Markus Müller (39) machte er Pass-Übungen. Chef-Physio Sven Elsinger (57) beobachtete jede Bewegung des Leverkusener Top-Stars genau, nahm seinen Schützling auch mal freundschaftlich in den Arm. Um 12.03 Uhr schulterte Wirtz den Ball-Sack und verließ den Platz Richtung Stadion.
Chef-Physio Sven Elsinger (57) ließ Wirtz nicht aus den Augen
Foto: IMAGO/Jan Huebner
Wann kann der so schmerzlich vermisste Offensiv-Stratege wieder spielen?
In Leverkusen besteht die Hoffnung, dass Wirtz zum Liga-Heimspiel gegen Union Berlin (12. April) eine Option für den Kader werden kann – um dann noch mal ins Rennen um die Meisterschaft eingreifen zu können. Wirtz ist die letzte Hoffnung nur Bayer im Fern-Duell um die Schale gegen die Bayern.
Das Pokal-Aus mussten Wirtz und Tapsoba tatenlos auf dem Sofa verfolgen. „Vamos“, hatte Wirtz zu Spielbeginn auf seinem Instagram-Account zu einem Gruppenfoto des Bayer-Teams geschrieben. Das Daumendrücken sollte am Ende nichts nützen. Gerade für Wirtz, für den das Finale nach der Verletzung ein großes Ziel war, ist das Aus eine herbe Enttäuschung.