Das maue 0:0 gegen Union Berlin und die Folgen.
Bayer Leverkusen hat weiter sechs Punkte plus Tordifferenz Rückstand auf die Bayern, aber es stehen nur noch fünf Spiele an. Stürmer Patrik Schick (29) bei Sky: „Wir haben zwei Punkte verloren, das macht die Sache für den Rest der Saison sehr kompliziert.“
Die Nullnummer gegen die Berliner schmerzte abends noch mehr, weil die Bayern nur 2:2 gegen den BVB spielten. Dass Leverkusen bereits für die Champions League qualifiziert ist, war nur eine Randnotiz.
Nach 35 Tagen: Das Wirtz-Comeback im VIDEO
Quelle: Bild12.04.2025
„Wir wollten Druck machen. Aber es war nicht genug von uns. Wenn ich sehe, dass wir 75 Prozent Ballbesitz hatten, aber nur drei Schüsse aufs Tor, dann reicht das nicht. Ballbesitz ohne Tempowechsel, bedeutet nichts. Daher bin ich nicht glücklich mit dieser Statistik“, ärgerte sich Trainer Xabi Alonso (43).
Der Coach gestand ein: „Unsere Energie war nicht die beste, es hat auch die Frische im letzten Drittel gefehlt.“
Damit sein Team ausgeruht Sonntag auf St. Pauli endlich wieder wirbeln kann, gab es zwei freie Tage für die Stars – Siesta für die letzte Mini-Chance, während die Bayern in dieser Woche nach Mailand und Heidenheim reisen. Alonso bleibt kämpferisch: „Es ist noch nicht vorbei.“
Trost für seine Spieler nach dem 0:0 gegen Union: Leverkusens Trainer Xabi Alonso mit Florian Wirtz (r./21) und Amine Adli (24)
Foto: City-Press
Doch es scheint nahezu unmöglich, die Bayern noch abzufangen. Zumal Leverkusen selbst alles gewinnen müsste. Irgendwie wirkt es, als habe sich das längst in den Köpfen der Spieler verfestigt.
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Seit dem 0:3 im Achtelfinal-Hinspiel in München spielt die Werkself ohne Glaube, ideenlos und platt. Diese Pleite in der Königsklasse hat das Team, das vier Tage zuvor Eintracht Frankfurt im eigenen Stadion 4:1 zerlegt hatte, tief getroffen.
„Das Offensiv-Spektakel, das uns in den vergangenen zwei Jahren ausgezeichnet hat, war in den letzten Spielen nicht da“, meinte Kapitän Lukas Hradecky (35), der das Berlin-Resultat „eine Enttäuschung“ nannte.
Bislang hat Alonso nicht die richtige Maßnahme gefunden, Bayer zurück in den Modus zu bringen, um Spiele wieder mit Überzeugung, Souveränität, Dominanz und auch spielerischer Klasse zu gewinnen. „Aktuell herrscht keine Euphorie“, gibt Alonso zu.